Viele Frauen leiden mehr oder weniger in der Zeit vor der Periode. Starke Gemüts- und Stimmungsschwankungen sowie Unwohlsein treten auf. Hinzu kommen oftmals körperliche Beschwerden wie schmerzende Brüste, Völlegefühl und Gewichtszunahme. In all diesen Fällen handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um das prämenstruelle Syndrom (PMS).

Die Ursache liegt in einem Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes. Besonders in der 2. Zyklushälfte treten die Beschwerden in verstärktem Maße auf. Die naturheilkundlichen Heilverfahren der Frauenheilkunde können helfen, dass ihr Körper wieder in Balance kommt.

Die Wechseljahrsbeschwerden

Ein für jede Frau anders empfundener, aber wichtiger Lebensabschnitt sind die Wechseljahre (Klimakterium). Vielen Frauen fällt es schwer, sich an diese Veränderungen an ihrem Körper zu gewöhnen. Charakteristisch für diese Zeit ist, dass auch Geist und Seele in diesen Prozess einbezogen sind.
Das Klimakterium wird in 4 Abschnitte eingeteilt:

  1. Prä-Menopause Zeit vor der eigentlichen Menopause Meist zwischen dem 40-50. Lebensjahr
  2. Peri-Menopause: Die jeweils letzten ein bis zwei Jahre vor der Menopause
  3. Menopause: Dieser Zeitpunkt wird definiert durch die letzte spontane Regelblutung, im Durchschnitt um das 51. Lebensjahr
  4. Post-Menopause: Die Phase, an deren Ende die hormonellen Umstellungen ihren Abschluss gefunden haben. Dieser Zeit-Raum kann sich bis zum 65. Lebensjahr erstrecken.

Die Wechseljahre werden von jeder Frau anders erlebt. So haben viele Frauen kaum Beschwerden und fühlen sich weiterhin wohl. Andere leiden unter leichten Beschwerden. Es sind aber auch Fälle bekannt, die mit schweren Gesundheitsstörungen und verminderter Lebensqualität einhergehen.

Die typischen Symptome können sein:

  • Vermehrtes Auftreten von Schweißausbrüchen, starke Hitzewallungen
  • Spontanes Auftreten von schnellem Pulsschlag und Herzklopfen
  • Schlafstörungen
  • Veränderungen an der Haut und den Schleimhäuten
  • Psychische Störungen

Der Verlauf der Wechseljahre liegt zu einem Teil an der Veranlagung, aber auch viele andere Faktoren spielen in der Frauenheilkunde eine große Rolle. Durch eine gezielte Einflussnahme auf sich negativ auswirkende Faktoren sind sie jedoch in der Lage, diese Beschwerden zu beseitigen oder sie weitgehend zu lindern.

Die therapeutische Frauen-Massage in der Naturmedizin

Eine gute Ergänzung zur Behandlung mit Mitteln der konventionellen Frauenheilkunde ist die therapeutische Frauen-Massage(TFM).
Diese sehr sanfte und wohltuende Massage basiert auf der Stephenson-Technik des Creative Healing, entwickelt von Dr. Gowri Gotha.

Das Grundprinzip beruht auf der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Im besonderen Maße werden die Durchblutung, der Kreislauf und der Lymphfluss angeregt. Gleichzeitig hat diese Massage entgiftende und entschlackende Wirkung. Blockaden und Verspannungen werden mit ihr auf natürliche Weise gelöst. In der Frauenheilkunde wird mit der TFM ein günstiger Einfluss auf das Hormonsystem erzielt. Deshalb ist deren Anwendung in den Wechseljahren sowie bei Hormonstörungen gleichermaßen angezeigt.

Bei diesen Krankheiten wird die TFM eingesetzt:

  • Menstruationbeschwerden, Zyklusstörungen
  • Zysten, Myome, Endometriose (versprengte Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter), Polycystische Ovarien (Stoffwechselstörung)
  • Schlafstörungen, Depressionen, Stress und andere psychische Probleme
  • Fehlfunktion der Schilddrüse
  • Rücken- und Muskelschmerzen, Ischias
  • Störungen des Magen-Darm-Traktes und Hämorhoiden
  • Die TFM Behandlung erstreckt sich zwischen 60 und 90 Minuten, zuerst im Sitzen, dann in entspanndender Bauch- oder Rückenlage.